Glückauf-Trasse
Nach über zwei Jahren Bauzeit ist im März 2024 die Fuß- und Radwegebrücke und damit letztendlich die neue Umgehungsstraße L70n in Sprockhövel durch Straßen.NRW fertiggestellt. In Hattingen erfolgte in 2025 die Asphaltierung der Glückauf-Trasse.

Die Bürger von Sprockhövel haben 2015 den Namen Glückauf-Trasse der vormaligen Kohlenbahn mit seinen zwei Ästen Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen und Schee–Silschede in einer Online-Abstimmung gewählt. Die Stadt Sprockhövel hat den Namen offiziell als Bezeichnung für die Trasse übernommen.
Mit dem alten Bergmannsgruß soll an die Bedeutung der alten Bahntrasse für den Bergbau in der Region erinnert werden. Die Strecke wurde angelegt, um den Zechen einen besseren Absatz der geförderten Kohle ermöglichen zu können.
2022 wurde der Name auch von der Stadt Hattingen für den dortigen Abschnitt übernommen.
Glückauf-Brücke
Am 4. März 2024 war die lang ersehnte Eröffnung der Umgehungsstraße, als auch der neuen Glückauf-Brücke, die schon in den vergangenen Tagen ausgiebig getestet wurde. Die speziell für Bio-Biker lästige, zweijährige Umleitung über die Hombergstraße gehört damit der Vergangenheit an. Ab Sommer 2024 soll die Trasse dann in Hattingen auf insgesamt 5,4 km asphaltiert werden.
Asphaltierung in Hattingen
Die lang erwartete Asphaltierung der Glückauf-Trasse auf Hattinger Gebiet von der Brücke Wildhagen bis zur Stadtgrenze Sprockhövel wurde zügig und kostensparend im Frühjahr 2025 umgesetzt. Nach anfänglicher Skepsis und Problemen mit lockerem Split ist die ADFC Ortsgruppe Hattingen/Sprockhövel mit der Qualität der Trasse zufrieden.
Neubau Viadukt
Die Fortführung der Trasse bis zur Eickener Straße hängt von dem geplanten Neubau des Viaduktes über die Nierenhofer Straße durch Straßen.NRW ab.
Bauderzernent Jens Hendrix der Stadt Hattingen teilte während der Podiumsdiskussion Radfahren in Hattingen am 16. April 2026 mit, dass die Stadt im Rahmen der Asphaltierung angeboten habe, die Abfahrt zur Nierenhofer gleich mit 95% Bundes- und Landesmitteln mit zu asphaltieren. Damals meinte Straßen.NRW, dass sich das wegen des in Kürze stattfindenden Neubaus des Viadukts nicht lohne. Nun haben sich die Prioritäten geändert und der Neubau verschiebt sich bis auf Weiteres, aber die Bundes- und Landesmittel sind verfallen.